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Mitteilungen
| Jüdische
Woche 2013 |
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Führung über den jüdischen Friedhof in Jülich
am 3. November 2013.
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| "Jüdischer
Friedhof in Jülich seit 1816 |
| "1200
Jahre jüdische Kultur in Jülich, da wird es wohl auch
eine Zukunft geben", mutmaßte Heinz Spelthahn bei einer
Führung über den jüdischen Friedhof in Jülich
an der Aachener Straße. Die Jülicher Gesellschaft gegen
das Vergessen und für die Toleranz bot die Führung im
Rahmen der Jüdischen Woche 2013 an. Die Jüdische
Woche wird in Jülich von der katholischen und evangelischen
Kirchengemeinde Jülichs mit der Jülicher Gesellschaft
veranstaltet. |
| Dezember
2011 - Gedenkfeier anlässlich des 10. Jahrestages zur Errichtung
des Mahnmals für die ermordeten jüdischen Mitmenschen
aus Jülich und Umgebung |
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| Preisträger
2010 benannt: Günther Schorn, Heinz Bielefeldt, Charles Cervigne |
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Jülich. Die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen
und für die Toleranz e. V. verleiht alljährlich im Rahmen
einer Feierstunde am 27. Januar ihren Preis für Zivilcourage,
Toleranz und Solidarität. Preisträger 2010 sind Günther
Schorn, Heinz Bielefeldt und Charles Cervigne (alle Aldenhoven).
Geehrt werden sie für ihr langjähriges und stetiges
Engagement für die Aufarbeitung der Geschichte von Nazi-Diktatur
und Zweitem Weltkrieg. Diese hatte 2009 einen Höhepunkt in
der Gestaltung und Umsetzung einer Stele zum Gedenken an die ermordeten
jüdischen Bürger aus Aldenhoven im Römerpark.
Der Preis der Jülicher Gesellschaft wurde 2006 zum ersten
Mal verliehen (an die Arbeits-gemeinschaft "Kopernikusstraße").
2007 waren Preisträger Helga und Dr. Jochen Range, 2008 Marijke
Barkhoff. Der Preis des Jahres 2009 ging posthum an Norbert Thiel
und an Christel und Manfred Lammel aus Nettersheim.
Der Preis der Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und
für die Toleranz e. V. wird alljährlich am 27. Januar
verliehen. Er ist Bestandteil der Veranstaltung zum Welt-Holocausttag,
der aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
am
27. Januar 1945 durch die Soldaten der Roten Armee festgesetzt
wurde. Für Deutschland war es 1996 der damalige Bundespräsident
Roman Herzog, für die Welt die UN-Vollversammlung im November
2005. Die Jülicher Gesellschaft erinnert seit 2003 an die-sem
Tag an die Opfer der Nazi-Diktatur. Die Jülicher Gesellschaft
verbindet dies mit einem Appell an Zivilcourage, Solidarität
und Toleranz, die ein Abgleiten einer Gesellschaft in autoritäre
Tendenzen verhindert. Die Befreiung von Auschwitz jährt sich
in diesem Jahr zum 65. Mal.
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27.
Januar 1945: Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee
Die Demokratie in den Herzen verankern |
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Jülich. Die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen
und für die Toleranz e. V. lädt zur Veranstaltung aus
Anlass der 65. Wiederkehr der Befreiung des KZ Auschwitz ein.
Der Terrorismusexperte Rolf Tophoven wird aus seiner Sicht berichten
wie "Die Welt im Fokus extremistischer Kräfte"
steht.
Rolf Tophoven studierte Germanistik und Geschichte (u.a. Militärgeschichte,
Guerrillakriegführung etc.) in Münster (Staatsexamen)
. Beschäftigung mit dem Phänomen der Guerrilla und des
Terrorismus seit mehr als 30 Jahren; besonderer Schwerpunkt wissenschaftlicher
u. journalistischer Arbeit: der israelisch-arabische Konflikt;
Terrorismus nahöstlicher Gruppen; nationaler u. internationaler
Terrorismus ; aktuelles Forschungs- u. Themengebiet: al Qaida
- die Strukturen des militanten islamistischen Terrorismus; Pakistan,
Afghanistan; Netzwerkstrukturen islamistischer Kommandos in Deutschland
sowie die Methoden der Rekrutierung; der Feldzug gegen al Qaida
- Analyse u. aktuelle Bestandsaufnahme.
Mit diesem Beitrag erinnert die Jülicher Gesellschaft auch
daran, dass im Jahr 2010 sich die Befreiung Jülichs durch
die Alliierten zum 65. Mal jährt. Diese Befreiung war nur
möglich durch den Einsatz ausländischer Soldaten, die
ihr Leben auch für die Freiheit der Deutschen und der Jülicher
aufs Spiel setzten.
Am 27. Januar verleiht die Jülicher Gesellschaft auch traditionell
den Preis der Gesellschaft für Zivilcourage, Toleranz und
Solidarität, in diesem Jahr 2010 an Günther Schorn,
Heinz Bielefeldt und Charles Cervigne. Weitere Ehrungen gehen
an überwiegend junge Leute, die sich kritisch mit den Gefährdungen
der Demokratie auseinander setzen. Der Untergang der Weimarer
Republik hat viele Ursachen. Eine der wichtigsten war: Die Achtung
der Freiheit des Anderen, der Respekt vor menschlichem Leben und
seinen Lebensäußerungen, die Toleranz, die Zivilcourage
und die Solidarität waren nicht ausreichend in den Köpfen
und Herzen der Menschen verankert.
Die Veranstaltung der Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen
und für die Toleranz e.V. findet statt am 27. Januar, ab
19.30 Uhr (pünktlich) in der Aula Technologiezentrums Jülich,
Karl-Heinz-Beckurts-Straße 13. Die Veranstaltung ist öffentlich,
der Eintritt ist frei. Das Technologiezentrum (Haupteingang) verfügt
über ausreichend Parkmöglichkeiten. Zufahrt ist ausgeschildert.
Die Veranstaltung soll gegen 21 Uhr beendet sein.
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| In
Gedenken an Joseph Voss |
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Seattle/Jülich.- Am 28. Juli 2009 starb Joseph M. Voss nach
einem Herzinfarkt. Er ertrank beim Schwimmen in einem kalten See
(Lake Washington im Seward Park) nahe seinem Wohnort Seattle im
US-Bundesstaat Washington. Joseph Voss wurde 78 Jahre alt.
Joseph Manfred Voss wurde am 23. Juli 1931 in Jülich geboren.
Er wohnte in Jülich, Kölnstraße 36 (Eiscafé
Panciera, früher Schuhhaus Ermert) und besuchte 1937/1938
die jüdische Volksschule in Linnich. Er heiratete Frau Hannah
Blumenthal. Seine Mutter Hannah Voss stammt aus Rüthen in
Westfalen. Seine Großmutter mütterlicherseits wurde
1942 inhaftiert und nach Lettland gebracht.
Ihm gelang mit seiner jüdischen Familie die Flucht aus Nazi-Deutschland
über Palästina (1938) in die Vereinigten Staaten (1947).
Joseph Voss wurde Ingenieur für Elektrotechnik und hat von
1953 bis 1995 für Boeing (unter anderem 1967 in München)
gearbeitet. Gern und oft kehrte er nach Deutschland und auch nach
Jülich zurück. Er war zuletzt 2007 in Jülich.
Besonders gefreut hat sich die Jülicher Gesellschaft gegen
das Vergessen und für die Toleranz e.V. über die großzügige
Spende von Joseph Voss für das Jülicher Mahnmal für
die ermordeten Juden des Nordkreises. Am 2. August 2007 besuchte
er zusammen mit Gabriele Spelthahn, der Vorsitzenden der Jülicher
Gesellschaft, die Landsynagoge Rödingen (unser Foto, ©
Heinz Spelthahn). Joseph Voss engagierte sich in vielen sozialen
Bereichen für seine Mitbürger. Sein Hobby: Reisen nach
Europa und in den Nahen Osten. Joseph Voss II hinterlässt
Frau, zwei Kinder und sechs Enkel. Er möge eingebunden sein
in das Bündel des Lebens.

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28.
Juli 2009
Nachfahren der Familie Lichtenstein (früher Metzgerei in Jülich,
Düsseldorfer Straße 13) besuchten Jülich und suchten
Spuren ihrer Vorfahren. |
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Unter Führung von Gabriele und Heinz Spelthahn erkundeten
sie die Stadt. Im Jülicher Stadtarchiv (Foto) gab Stadtarchivar
Dr. Horst Dinstühler fachkundig Auskunft an die Gäste
aus
New York, Paris und Delft.
Während des Mittagsessens gab es einen spontanen Gedankenaustausch
mit Jülichs Beigeordnetem Martin Schulz (Foto, links im Bild).
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September
2008
Die Vorsitzende der Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen
und für die Toleranz e.V., Gabriele Spelthahn nahm an einem
Kongress über deutsch-israelische Beziehungen im Hotel "Renaissance"in
Tel Aviv teil. |
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Das Foto zeigt Gabriele Spelthahn bei der Rede des israelischen
Justizministers.

Vorläufer des Schmucks der Jülicher Schlosskapelle
konnte Gabriele Spelthahn in einer ausgegrabenen Synagoge in Karphanaum
am See Genezareth (Yam Kinnereth) betrachten. In Granada in der
Alhambra Karl V. ist die Verbindung noch deutlicher.
Am nördlichsten Punkt Israels schauen junge Israeli in den
Libanon, zwei Jahre zuvor Schauplatz des Libanonkrieges. Die Spuren
des Krieges sind beseitigt.

Auch in Israel gibt es zahlreiche Moscheen.
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